Inklusionsreferent*innen an der Universität Leipzig

Auf einen Blick

Hochschule:
Universität Leipzig,
Zielgruppe(n):
Alle Angehörigen der Universität Leipzig
Ansprechperson:

chancengleichheit@uni-leipzig.de

Zeitraum:
Seit 2017

Gründe für Entwicklung der Maßnahme

Welcher Bedarf wurden durch die Maßnahme gedeckt?

Die Koordination der Inklusionsbestrebungen wurde eingerichtet, um die Umsetzung der Maßnahmen des Aktionsplans Inklusion fachlich zu begleiten und inklusive Strukturen an der Universität Leipzig schrittweise weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt war der erhebliche Umsetzungsaufwand der im Aktionsplan benannten Maßnahmen. Daraus ergab sich der Bedarf, die einzelnen Vorhaben strategisch zu koordinieren, Zuständigkeiten zu klären und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Universität Leipzig hin zu einer Hochschule für alle verlässlich zu begleiten.

Entstehung und konkrete Aktivitäten

In den vergangenen Jahren hat sich das Aufgabenfeld deutlich erweitert. Neben der Begleitung des Aktionsplans umfasst die Koordination inzwischen Beratungsaufgaben, Fortbildungsaufgaben und Vernetzungsaufgaben. Leitend ist dabei das Prinzip, aus wiederkehrenden Einzelfällen strukturelle Maßnahmen zu entwickeln. Erkenntnisse aus der Beratung von Studierenden, Studieninteressierten, Beschäftigten und universitären Einrichtungen mit Bezug zu Behinderung, chronischer Erkrankung und Barrierefreiheit werden genutzt, um Barrieren gezielt abzubauen und Sensibilisierungsangebote sowie Qualifizierungsangebote weiterzuentwickeln.

Ein wichtiger Bestandteil dieser strukturellen Arbeit ist der Aufbau und die Begleitung universitärer Netzwerke. Dazu zählt insbesondere das Netzwerk „Studium mit Behinderung“, das sich an Studienbüros und Prüfungsausschüsse richtet und durch die Inklusionsreferent*innen betreut wird. Ergänzend wurde ein Netzwerk für Fachschaften entwickelt, um Fragen zu Barrierefreiheit, Nachteilsausgleichen und inklusiver Studiengestaltung stärker in die studentische Selbstverwaltung hineinzutragen.